Garlitz ist abgebrannt

Das Dorf wurde verheert!
Die Bewohner sind gemeuchelt, verschleppt oder geflohen, das Vieh vertrieben oder geschlachtet. Auch das Eigentum der Juden ist verloren gegangen. Alles scheint aussichtslos.
Gibt es noch Hoffnung?

Kuno von Klecks
trauert mit den Dörflern

Die Schlacht auf dem Knüppeldamm

Auf dem tückischen, sumpfigen Terrain zu Garlitz ist der Knüppeldamm der einzige Weg durch das Luch nach Barnewitz. Hier treffen die wackeren Kämpen der beiden
Kriegsparteien auf ihren edlen Rössern aufeinander.
Nach anfänglichen üblen Schmähungen entbrennt ein kurzer, heftiger Kampf, den die tapferen Recken des Henning von Stechow knapp gegen die kurfürstlichen Truppen für sich entscheiden können.
Doch welch Überraschung! Der vermeintliche Gegner entpuppt sich als Johann von Quitzow, langjähriger Waffengefährte des von Stechow.
Wird die Freundschaft siegen?

Kuno von Klecks
sprach zuerst mit den Opfern

Die Pest

Ein Aufschrei geht durch das ganze Havelland: die Pest ist ausgebrochen;
wird zumindest behauptet.
Schnell sind auch die Schuldigen ausgemacht: wie immer, die Juden.
„Die haben ja schon früher die Brunnen vergiftet und kleine Kinder gegessen.“
Nur: ist der Schwarze Tod tatsächlich in Garlitz angekommen, oder handelt es sich nur um eine böse List finsterer Gesellen, die sich an dem Eigentum der Juden bereichern wollen?

Kuno von Klecks
wird das aufdecken

Elisabeths Rückkehr

Elisabeth, die schöne Tochter des Lehnschulzen Krause, kehrt nach langer Abwesenheit aus der Fremde nach Garlitz zurück.
Doch was ist das? Sie findet ein von Mensch und Vieh verlassenes Dorf vor; selbst die Geistlichkeit ist geflohen! Nur die Juden mit ihrem Marketenderwagen sind noch da. Wird sie ihre Familie jemals wiedersehen?

Kuno von Klecks
bleibt am Ball

Anrüchige Geschäfte

Wie immer in Notzeiten gibt es doch einige wenige Nutzniesser am allgemeinen Leid. Den Juden ist es gelungen, durch geschickten An- und Verkauf von Kriegsbeute zum  einen oder anderen fetten Taler zu kommen – nicht zuletzt dadurch, dass sie sich unter den militärischen Schutz von Dietrich Schwalbe gestellt haben und damit ungehindert ihrem zweifelhaften Handel nachgehen konnten.
Nur werden sie sich lange an ihrem Reichtum erfreuen können?

Kuno von Klecks
hat alles gesehen

Dunkle Wolken über der Mark

Garlitz, September 1416 – eitel Sonnenschein herrscht in den erzbischöflichen Pfründen. Die reiche Ernte ist eingebracht, das Vieh steht satt, gesund und zahlreich in den Ställen. Was für ein erfolgreiches Jahr – selbst der Klerus ist zufrieden! Die Dörfler sehen freudig einem großen Fest entgegen.
Doch kann man das herannahende Unheil bereits spüren… Der vormals inhaftierte Edle von Putlitz wurde vom Kurfürsten Friedrich  I. freigelassen; auch Johann von Quitzow wurde aus der Gefangenschaft des Erzbischofs Günther von Magdeburg entlassen. Vor lauter Dankbarkeit gegenüber dem Erzbischof steht von Quitzow sogar wieder einer Kriegshorde vor, die sich anschickt, die kurfürstlichen Dörfer der Mark Brandenburg zu verheeren. Was wird das wohl für Garlitz bedeuten?

Kuno von Klecks
Reporter am Puls der Zeit

Einweihung der Bühne am 26.06.

Gemeinsamer Nachmittag der Garlitzer Kirchengemeinde und des Heimatkulturvereins.
Ab 14.oo Uhr wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es treten Gerd Zelmer mit seiner Handpuppe „Willy“ und der Berliner „hardchor ELLA“ auf.
Ab 15:3o Uhr gibt es zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Ab 16:oo Uhr werden erste Szenen aus dem Schauspiel „1416 – Die Schlacht um Garlitz“ aufgeführt. Zum Abschluss warten leckere Grillwürste auf alle Mitwirkenden und Zuschauer.

Der Reporter

Meine bescheidene Person, Kuno von Klecks, freier Berichterstatter aus dem verarmten märkischen Landadel, wird Euch, holde Damen und Euch, edle Herren, berichten, wie sich alles Anno 1416 tatsächlich zugetragen hat.
Lasst mich Euch, Ihr Edlen, also durch das Spektakel führen…

Kuno von Klecks